Opfervertretung/Nebenklage

Die Opfervertretung/Nebenklage umfasst die rechtlichen Möglichkeiten von Geschädigten und Opfern von Straftaten. Engagierte Opfervertretung setzt genaueste Kenntnisse der Strafprozessordnung voraus, so dass sie die Nebenklagevertretung stets in die Hände einer Strafrechtskanzlei legen sollten. Denn nur so kann ein Gleichgewicht zwischen Verteidigung und Opfervertretung gewährleistet werden.

Nebenklage

In diesem sensiblen Bereich spielt die Erfahrung im Strafrecht eine besonders große Bedeutung. Nur ein erfahrener Strafverteidiger kann seine Mandanten, die Opfer einer Straftat geworden sind, interessengerecht vertreten.
Zu nennen sind hier vor allem neben Sexualdelikten wie sexuellem Missbrauch und Zuhälterei, vor allem auch Mord und Totschlag sowie Körperverletzung, Menschenhandel, Kinderhandel, Freiheitsberaubung, erpresserischer Menschenraub und – immer mehr von Bedeutung – Nachstellung, besser bekannt als „stalking“.
Hierbei besteht für Opfer die Möglichkeit, neben der Zeugenaussage am gesamten Strafverfahren teilzunehmen, Einsicht in die Verfahrensakten zu nehmen, ja sogar Rechtsmittel einzulegen. Daneben besteht die Möglichkeit, Schmerzensgeld im Rahmen eines sog. Adhäsionsverfahrens gegen den Täter geltend zu machen. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass Opfer einer Straftat sehr schnell zu einer finanziellen Genugtuung kommen.
Für Opfer oder Hinterbliebene kann die Teilnahme am Strafprozess zudem ein nicht zu unterschätzender Teil der Verarbeitung des Geschehenen sein.
In einer Vielzahl von Straf- und Zivilprozessen haben wir Opfer und Geschädigte von Straftaten bereits erfolgreich vertreten.

Adhäsionsverfahren

Das Adhäsionsverfahren bietet die Möglichkeit für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, bereits in einem Strafverfahren meist Schmerzensgeldansprüche gegen den Täter geltend zu machen und durchzusetzen.
Dies hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass in aller Regel ein langwieriger Folgeprozess mit erneuter Beweisaufnahme vermieden werden kann.
Wir beraten sie hierbei umfassend, wann diese prozessuale Gestaltungsmöglichkeit genutzt werden sollte und in welchen Fällen davon abzuraten ist.

Klageerzwingungsverfahren

Nicht immer wird aus Opfersicht die Genugtuung eines Strafverfahren ausreichend beachtet. immer etwa dann, wenn Verfahren nach Abschluss der Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft gem. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt werden, können sich Opfer und Geschädigte dagegen mittels einer Beschwerde wehren.

Wenn der Beschwerde auch nicht abgeholfen wird, bleibt als letzte Chance, ein Strafverfahren gegen den Täter zu erwirken, die Einleitung eines sogenannten Klageerzwingungsverfahrens vor dem zuständigen Oberlandesgericht. So können Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, dann doch noch in geeigneten Fällen zumindest die Durchführung eines Strafverfahrens erreichen.

Bei Fragen zum Thema Nebenklage, Adhäsionsverfahren und Klageerzwingung können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

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